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Mittwoch, 23. Dezember 2015

Statistiken und letzter Eintrag

Unsere Weltreise in Zahlen:

339 Tage
130 Orte  ->  durchschnittlich 3 Tage an einem Ort.

74.202   Km Flugzeug
14.212   Km Bus
12.092   Km Auto
4.989     Km Zug
792        Km Schiff
384        Km Motorrad

Insgesamt 106.751 Km 
= 2,67x Erdumfang

Unser Blog wurde im vergangenem Jahr 16.108 Mal aufgerufen! Das macht im Durchschnitt fast 50 Aufrufe am Tag. Krass. Mega cool, dass ihr unsere Weltreise zu fleißig mitverfolgt habt!!!

Wie geht es jetzt bei uns weiter? Mittlerweile wohnen wir wieder in Lörrach und genießen die Tatsache eine eigene Wohnung zu haben. Unser Titel im Moment: Arbeitslose Herumtreiber. Offiziell: Arbeitssuchende. =) Das heißt wir sind jetzt beide auf Jobsuche... Und gleichzeitig versuchen wir uns in das Leben in Deutschland wieder einzugliedern und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.


Montag, 23. November 2015

Reisen in Kuba

Nach unserer ersten Woche in Havana ging es mit dem Zug ganz in den Osten des Landes nach Santiago de Kuba, eine typische afro-kubanische Stadt. Von dort aus sind wir nun mit Bussen und Massentaxis von Ort zu Ort unterwegs, wobei wir immer ca 2-3 Tage an einem Ort verbringen.

Mit dem Zug durchs Land
Santiago de Kuba
Über Guantanamo (siehe vorherigen Blogeintrag) ging es ins dschungelige ehemalige Fischerstädtchen Barakoa, das heute überwiegend vom Tourismus lebt.


 Hier haben wir eine abenteuerliche Wanderung auf den Tafelberg „El Yunque“ unternommen. Es ging durch einen Fluss, über einen SEHR rutschigen und matschigen Pfad, durch Kakaoplantagen und Dschungel auf den Berg. Allerdings waren wir mit einer witzigen Gruppe junger Traveller unterwegs, sodass es ein echt cooler Tag war.




Von Baracoa sind wir zu dem Badeort Guardalavaca gefahren. Ein etwas seltsamer Ort mit riesigen All-inklusiv-Hotelanlagen, einer kleinen Siedlung hässlicher Häuserblocks für die lokale Bevölkerung und einem wunderschönem Strand.


Über Holguín haben wir nun die Stadt Trinidad erreicht, die vor allem für ihre vielen schönen Kolonialbauten, erbaut von den reichen damaligen Zuckerbaronen, bekannt ist.



Kuba ist ein echt cooles und vielfältiges Reiseland, absolut zu empfehlen! So langsam haben wir aber auch das Gefühl, dass alle Städte irgendwie sehr ähnlich sind und wir nicht mehr viel Lust auf das Reisen haben... Das liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass uns bewusst ist, dass unserer Weltreise in ein paar Tagen zu Ende ist und wir mittlerweile bereits oft mit den Gedanken zurück in Deutschland und allem, was dann ansteht, sind… Trotzdem versuchen wir die Zeit hier noch zu genießen.



Mittwoch, 11. November 2015

Havana

Bisher gefällt uns Kuba sehr gut! Gebäude und Autos wie aus einem alten Film, leider auch alles ziemlich heruntergekommen. Bunt, laut und das ganze Leben findet quasi auf der Straße statt....







Montag, 14. September 2015

Workaway auf einem Segelkatamaran

Von Miami sind wir weiter zu den Florida Keys gefahren, eine lange Inselreihe an der südlichen Spitze von Florida. Hier haben wir die vergangenen 5 Tage unser zweites Workaway gemacht. Für die, die sich nicht erinnern: Workaway bedeutet Arbeiten für Unterkunft. Wir haben bei Jay auf seinem Segelkatamaran gewohnt und gearbeitet. Wir haben echt hart gearbeitet (Boot abgeschmirgelt, geputzt&geschrubt, neu gewachst und alles in der prallen Sonne) hatten aber auch etwas Zeit um am Pool zu chillen. An einem Tag waren wir draußen auf dem Meer und Jay hat uns Segeln beigebracht, was richtig cool war! Es war auf jeden Fall eine gute Erfahrung mal mehrere Tage auf einem Boot zu leben.

Mit Jay und Tom (ein andere Workawayer) vor "unserem" Boot.
Segeln.
Kreatives Arbeiten: Boot wachsen.
Unser Yachthafen.

Montag, 7. September 2015

Miami Beach

Der Weg nach Miami war etwas anstrengend. Ich (Lizzy) bin mit einem Nachtbus von Nord-Florida nach Miami gefahren. Jonas ist mit unserem Mietauto zurück nach Washington gefahren, da wir dies dort wieder abgeben mussten, und ist dann nach Miami geflogen. Schlussendlich hat alles gut geklappt, die ganze Aktion war aber nicht wirklich gut von uns geplant und echt anstrengend.

Miami selber ist aber eine spannende Stadt und ganz anders als der Rest der USA. Über 50% der Einwohner sind Latinos und über 60% der Einwohner sprechen im Alltag vor allem Spanisch. So gibt es zB die Stadtviertel Little Havanna und Little Haiti. In Miami Beach dreht sich alles um Strand, Party, Palmen, Cocktails, Kunstgallerien und Mode. Überall auf den Straßen trifft man Leute mit nur Bikinis und Badehosen an. Am Anfang etwas befremdlich, aber bereits nach 1-2 Tagen ist dies schon nichts Ungewöhnliches mehr.

In Miami haben wir zudem Johannes Ramöller getroffen, einen alten Freund aus Lörrach, der gerade auch eine Weltreise macht, allerdings ist er etwas schneller unterwegs als wir (Zeitraum 2 Monate!). =)

Typisch Miami.
Cocktails schlürfen mit Johannes.
Einer der beliebtesten Strände der USA.
Little Havanna.

Freitag, 4. September 2015

Ostküste und Südstaaten mit Steffi

Die vergangene Woche war eine besondere Woche, da Steffi, eine sehr gute Freundin aus Lörrach, uns für einige Tage besucht und auf unserer Reise begleitet hat. Wir haben uns in Washington DC getroffen und dort gemeinsam die Stadt und vor allem den „Mall“ erkundet. Der „Mall“ ist das politische und touristische Zentrum von Washington mit dem White House, dem Kapitol, vielen beeindruckenden Museen, Springbrunnen und Denkmälern. Auch wenn wir nicht viel Zeit hatten, so war es doch cool endlich mal die Hauptstadt der USA life zu erleben, da wir sie bisher nur aus den nicht gerade wenigen Filmen, die hier spielen, kannten, bevorzugt Politikserien und Weltuntergangsfilme… =)

In Washington haben wir uns dann ein Auto für unseren kurzen Roadtrip Richtung Süden gemietet. Nach einem Zwischenstopp im „Historischen Dreieck“ (frühe Siedlungen, wichtige Schlachten, größte US Marine Base) haben wir Charlotte erreicht. Hier haben wir Steffi’s Bruder besucht, der an einem College in der Nähe von Charlotte studiert, und durften drei Tage bei Familie Payne, Freunde von Steffi, wohnen. Die Paynes sind sehr herzliche und großzügige Gastgeber und haben uns richtig verwöhnt! Wir konnten bei ihnen auch einen ersten Einblick in das Südstaaten-Leben gewinnen. Sie wohnen in einem wunderschönen großen Haus mit weißen Schaukelstühlen auf der Terrasse auf einem riesigen bewaldeten Grundstück mitten im Nirgendwo - Eben wie man es sich vorstellt.

Von Charlotte aus sind wir dann wieder zurück an die Küste gefahren und haben noch zwei gechillte Tage in einem Hotel direkt am Strand verbracht. Eigentlich wollten wir campen, da es aber echt viel regnet, hier ist im Moment grad Regenzeit, haben wir uns für ein Dach über dem Kopf entschieden.

Steffi ist vorgestern zurück nach Deutschland geflogen. Es war echt voll schön sie zu sehen, Zeit zusammen zu verbringen und viel zu quatschen!


Washington Memorial
Martin Luther King Memorial


Südstaaten Plantagen Villa
Familie Payne
Letzter Abend

Donnerstag, 20. August 2015

Freunde in Boulder, Colorado

Von Californien sind wir nach Colorado geflogen um die Kellers, sehr gute alte Familienfreunde aus Afrikazeiten (Lizzy), für ein paar Tage zu besuchen. Für mich (Lizzy) war es richtig schön Kellers nach sieben Jahren wieder zu sehen und es war auch cool, dass Jonas meine "zweite Familie" endlich mal kennenlernen konnte.

Die meiste Zeit haben wir hier einfach gechillt, und uns von den vielen Eindrücken unseres Roadtrips ausgeruht. Wir hatten aber auch viele echt gute Gespräche. Einen Tag waren wir in der Nähe von Colorado Springs auf einem kleinen Fluss tuben, mit großen aufblasbaren Gummiringen den Fluss runter treiben.

Es hat uns einfach voll gut getan, mal wieder mehrere Tage an einem Ort sein zu können, an dem wir uns wirklich wohl fühlen. Es war richtig schön Zeit mit Kellers zu verbringen und wir sind sehr dankbar, dass wir sie besuchen durften und bei ihnen wohnen konnten.

Tubing Adventure
Jonas und Jedda, Kellers unglaublich toller Hund

Mittwoch, 29. Juli 2015

California, USA

Wir sind gut in den USA angekommen. Die ersten Tage haben wir bei Freunden von Jonas aus Afghanistan Dave & Mia und ihrer mega süßen Tochter Jayden in der Nähe von Los Angeles verbracht. Es war sehr cool Zeit mit den drei zu verbringen und wir sind sehr dankbar, dass wir ein paar Tage bei ihnen wohnen durften und dadurch einen sehr „einfachen“ und gechillten Einstieg in die USA, ein ganz neues und ganz anderes Land, haben konnten!

Seit heute sind wir nun unterwegs auf unserem Kalifornien-Roadtrip. Wir haben uns ein kleines Auto für ca 2,5 Wochen gemietet, ein Zelt und einen Camping-Kocher bei Walmart (sowas wie Kaufland) gekauft und erkunden nun die Westküste USA’s. Looking forward to this! =)

Sonntag Nachmittag mit Dave, Mia und Jayden.
Unser Auto, neues Zelt und Campingplatz für die erste Nacht.
Life is good!

Dienstag, 21. Juli 2015

Arbeiten auf Fiji

Die letzten zwei Wochen haben wir auf der Insel Leleuvia verbracht, die ca. 200m breit und 500m lang ist. Es befindet sich nur ein einziges Ressort auf dieser kleinen Insel und sie ist buchstäblich paradiesisch. Abgeschieden von jeglicher Zivilisation. Die Insel ist mit großen Bäumen und Kokusnusspalmen bedeckt und im Meer tummeln sich alle möglichen Rifffische, Schildkröten und Seepferdchen.

Wir haben die zwei Wochen als Volontäre mitgearbeitet, was heißt, dass wir für die Übernachtung von 7 Uhr morgens bis ca 5 Uhr nachmittags zu zweit in „unserem“ Diveshop gesessen sind und den „richtigen“ Gästen Taucherbrillen, Kajaks und Paddelboote zur Verfügung gestellt haben und auch ein bisschen die Mädchen für alles waren (7 Tage die Woche natürlich).

Nach einem halben Jahr Reisen war es mal wieder spannend eine Arbeitserfahrung zu haben. Auch einmal die Perspektive vom Gast zum Angestellten zu wechseln war interessant und auch recht lehrreich.

Man vergisst schnell, wie viel Arbeit für sehr wenig Geld (unter 400€ im Monat bei 12/7) von den Angestellten geleistet wird. Und Fiji, wie auch dieses Ressort, sind bei weitem nicht das schlechteste.

Trotzdem sind die Mitarbeiter motiviert, gut gelaunt und sie arbeiten auch einfach anders.

Die ca. 20 Angestellten leben zusammen in einem Haus mit zwei Zimmern und leben eher als Dorfgemeinschaft zusammen. Sie respektieren sich und unterstützten sich. Auch wenn einige „Vögel“ dabei sind, haben wir nicht erlebt, dass sie ausgeschlossen werden, auch wenn sie sich die ganze Zeit gegenseitig zum Spaß ärgern und fertig machen. Sie versuchen ihre Arbeitszeit eher zu genießen, als sie sich zur Hölle zu machen.

Trotzdem sind sie nicht faul und das Ergebnis stimmt.

Wir sind echt dankbar für die Zeit hier und dass wir die Fiji-Kultur ein Stück weit miterleben durften. Viele von den Mitarbeitern sind uns echt ans Herz gewachsen und wir wünschen jedem Einzelnen alles alles Gute.

Unsere Insel
Unsere tollen Kollegen
Arbeiten in unserem Dive-Shop
Unser Chef und Divemaster Tai

Mittwoch, 8. Juli 2015

Workaway auf einer kleinen Farm

Die letzte Woche in Neuseeland haben wir, wie bereits in meinem letzten Blogeintrag geschrieben, bei dem neuseeländischen Ehepaar Ian & Marcia gewohnt. Wir haben uns dort total wohl gefühlt. Das ganze nennt sich „Roofing“ – man arbeitet ein paar Stunden am Tag und darf dafür kostenlos wohnen und essen. Wir haben vor allem eine Veranda abgerissen, einen Zaun gebaut, Zäune repariert, etwas im Haushalt mitgeholfen, etc. An einem Tag waren wir mit Ian und seinem „mate“ aufm Meer fischen. An einem anderen Tag haben die beiden eine „Haus-Party“ gemacht und wir haben bei den Vorbereitungen mitgeholfen. Ansonsten haben wir gechillt, Rugby im Fernsehen geschaut, typische neuseeländische Spezialitäten gegessen, … Die beiden waren echt super gastfreundlich und wir konnten die Zeit sehr genießen.

"Unsere" Farm

Beifang beim Fischen
Beifang beim Fischen


Mit Ian &Marcia

Vor unserem Weiterflug haben wir jetzt noch anderthalb Tage in Auckland verbracht und haben unseren Camper zurück gebracht. Wir waren außerdem bei der Abendveranstaltung der christlichen Shout-Konferenz der neuseeländischen Equippers Church. Es war echt cool mal wieder an einer so großen Konferenz dabei zu sein und super spannend (wenn auch teilweise für uns deutsche etwas befremdlich) zu erleben wie Neuseeländer Gottesdienst und vor allem Lobpreis feiern (im wahrsten Sinne des Wortes). In der neuseeländischen Kultur ist es grundsätzlich wichtig bei allem Spaß zu haben, zB auch beim Arbeiten, und zu feiern wann immer es was zu feiern gibt. So wird im Gottesdienst, vor allem im Lobpreis, Gott gefeiert – es wird getanzt und gejubelt und geklatscht. Da geht richtig die Party ab! =) 

SHOUT Konferenz 2015

Freitag, 29. Mai 2015

Cameron Highlands

Vom Meer in die Berge. Die letzten Tage haben wir in den Cameron Highlands verbracht, einer Bergregion die sowohl bei Ausländern, wie auch Einheimischen sehr beliebt ist. Aufgrund der Höhe (ca 1500m) herrscht hier ein sehr angenehmes Klima mit etwas kühleren Temperaturen und frischerer Luft als im restlichen Land. Die Cameron Highlands sind bekannt für die Teeplantagen, Wanderwege durch den Dschungel, den "Mossy-Forest", ganzjährig Erdbeeren, Orchideen, insektenfressende Blumen und alle möglichen anderen Pflanzen.


Die Boh-Teeplantagen
Höchster Punkt der CH (2000m) mit Majbritt&Hauke
Der Mossy-Forest
Hibiskus Blumen

Sonntag, 24. Mai 2015

Paradies auf den Perhentian Islands

Von Georgetown sind wir mit Minibus und Speedboat zu den Perhentian Islands gefahren. Diese zwei Inseln vor der Ostküste Malaysias sind wirklich paradiesisch! So klares türkisenes Wasser, so feiner weißer Sand und so hübsche Buchten haben wir auf unserer Weltreise bisher noch nicht gesehen. Hier fällt es nicht schwer die Zeit und alles andere zu vergessen und einfach nur zu chillen, lesen, schlafen, eiskalten Zitroneneistee zu schlürfen, gegrillten Fisch zu essen und ab und zu mal eine Runde zu schwimmen. Wir waren außerdem auch schon Schnorcheln und Tauchen.

Auf der Hinfahrt haben wir zwei andere deutsche Pärchen Hauke&Majbritt und Niko&Annette kennengelernt und verbringen jetzt unsere Abende zusammen. Jeden Abend das gleiche Programm: Sonnenuntergang mit einem kalten Bier, Abendessen und anschließend eine echt gute Feuershow. Es ist sehr cool und mal was anderes nicht nur zweit sondern als Gruppe unterwegs zu sein. Macht Spaß! =)

Coral Bay, Kecil Islands
Wunderbar =)

Unsere Bungalow Anlage
Unsere coole Truppe =)