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Mittwoch, 23. Dezember 2015

Statistiken und letzter Eintrag

Unsere Weltreise in Zahlen:

339 Tage
130 Orte  ->  durchschnittlich 3 Tage an einem Ort.

74.202   Km Flugzeug
14.212   Km Bus
12.092   Km Auto
4.989     Km Zug
792        Km Schiff
384        Km Motorrad

Insgesamt 106.751 Km 
= 2,67x Erdumfang

Unser Blog wurde im vergangenem Jahr 16.108 Mal aufgerufen! Das macht im Durchschnitt fast 50 Aufrufe am Tag. Krass. Mega cool, dass ihr unsere Weltreise zu fleißig mitverfolgt habt!!!

Wie geht es jetzt bei uns weiter? Mittlerweile wohnen wir wieder in Lörrach und genießen die Tatsache eine eigene Wohnung zu haben. Unser Titel im Moment: Arbeitslose Herumtreiber. Offiziell: Arbeitssuchende. =) Das heißt wir sind jetzt beide auf Jobsuche... Und gleichzeitig versuchen wir uns in das Leben in Deutschland wieder einzugliedern und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.


Dienstag, 1. Dezember 2015

Schweinebucht und Strandurlaub

Von Trinidad sind wir weiter zur historisch wichtigen Schweinebucht gefahren, in der Exilkubaner, mit Hilfe der CIA, 1961 mit einer Invasion erfolglos versucht haben Castro zu stürzen. In der Schweinebucht waren wir auf einer Krokodilfarm und auch zum letzten Mal auf unserer Weltreise tauchen.



Der letzte Stopp auf unserer langen Reise ist das karibische Varadero, mit einem türkisenem Meer und wunderschönem kilometerlangem Sandstrand, an den sich ein Hotel nach dem nächsten reiht. Mit dem realen Kuba hat dieses All-inklusive-Paradies wenig zu tun. Wir haben uns aber gedacht, dass es uns sicher gut tut ganz zum Schluss nochmal Sonne zu tanken und ein paar Tage zu chillen, um dann ausgeruht wieder nach Hause zu kommen…



Montag, 12. Oktober 2015

Tiere in Costa Rica

Costa Rica hat eine sehr reiche Tierwelt. Hier ein paar der Tiere, die wir gesehen haben.

Gelbohr-Fledermäuse
Blauer Motmot (verwandt mit dem Eisvogel)
Baby Brüllaffe
Helmbasilisk
Totenkopfäffchen
Boa (Würgeschlange)


Samstag, 3. Oktober 2015

Die kleine Surfstadt Sámara

Costa Rica ist wirklich ein bemerkenswertes Land, reicher, sicherer und fortschrittlicher als die anderen Länder der Region. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass Costa Rica in den 1950er das Militär abgeschafft hat und die freiwerdenden Mittel vor allem in das Bildungssystem investiert hat. Dies hat zu einem höheren Wohlstand geführt und das Land größtenteils vor den typischen Unruhen, Diktaturen und Bürgerkriegen Zentralamerikas bewahrt. So wird Costa Rica oft auch "die Schweiz Zentralamerikas" genannt. Auch im Umweltschutz ist Costa Rica sozusagen ein Vorzeigeland. Fast ein Drittel des Landes ist mittlerweile Naturschutzgebiet und fast 90% des Energiebedarfs wird aus regenerativen Quellen gewonnen, was allerdings zu extrem hohen Strompreisen führt. Natürlich ist auch hier nicht alles so perfekt, wie es auf den ersten Blick scheinen mag, aber dieses Land hat in der Vergangenheit auf jeden Fall ein paar wirklich gute Entscheidungen getroffen, von denen es noch heute profitiert.

Das alles macht Costa Rica zum einem wirklich schönem und sicherem Reiseland, aber auch zu einem (im Vergleich zu den Nachbarländern) echt teuren Spaß. Die Städte sind nicht besonders sehenswert, aber die Natur ist wunderschön und sehr vielfältig. So gibt es dichten Dschungel, gleich zwei Weltmeere (Atlantik und Pazifik) mit sehr vielen unterschiedlichen Stränden und Buchten, eine ganze Reihe (zum Teil noch aktiver) Vulkane, eine reiche Tier- und Vogelwelt, recht hohe Berge mit geheimnisvollen Nebelwäldern, viele Flüsse und Wasserfälle,...

Die letzten Tage haben wir in dem kleinen Ort Sámara am Pazifik auf der Nicoya Península verbracht. Die Bucht hier eignet sich perfekt für Surfanfänger, also haben wir nochmal eine Stunde Surfunterricht genommen und dann die nächsten Tage fleißig geübt. Surfen ist ein sehr anstrengender Sport (vor allem als Anfänger), aber es macht auch riesig Spaß und klappt mittlerweile auch schon echt gut. =)




Dienstag, 29. September 2015

Dschungeliger Strand in Costa Rica

Wir sind mittlerweile schon fast zwei Wochen in Costa Rica. Die ersten paar Tage sind wir, aufgrund von verkehrstechnischen und gesundheitlichen Gründen, irgendwie in San José, der unspektakulären Hauptstadt des Landes, stecken geblieben. Von dort aus sind wir mit dem Bus an die Pazifik Küste gefahren in die kleine Stadt Quepos, die direkt neben dem (hier sehr bekannten) Nationalpark Manuel Antonio liegt. Wir wohnen hier in einem kleinen Holzhaus umgeben von Dschungel. Von unserer großen chilligen Terrasse aus können wir zwischen den Bäumen das Meer sehen und jede Menge Tiere beobachten. So kommen z.B. täglich Totenkopfäffchen und Kapuzieneräffchen bei uns vorbei. Es tut voll gut mal mehrere Tage am Stück an einem ruhigen, etwas abseits liegendem Ort, bleiben zu können und einfach die Natur zu genießen und die Zeit zu haben ein bisschen runter zu kommen. Das einzig wirklich nervige sind die vielen Mücken und Viecher, die es halt im Dschungel so gibt...

"Unsere" chillige Terrasse
"Unsere" Aussicht
"Unser" Strand

Dienstag, 15. September 2015

Die Florida Keys

Während unserem Workaway hatten wir auch die Möglichkeit die wunderschönen Florida Keys zu erkunden. Wir waren in Key West, die südlichste der Inseln, die schon 1911 an das Eisenbahnnetz angeschlossen war (eine Insel ca. 50km vom Festland entfernt), was sie seit über 100 Jahren zu einem beliebten Ziel der Reichen und Schönen macht. Auch der amerikanische Präsident hat hier eine Residenz, das „Little White House“.

Zusätzlich konnten wir noch ein Dolphin Rescue and Research Center besuchen und diese wunderschönen Tiere aus der Nähe beobachten und mehr über sie lernen.

Key West von oben.

Dolphin Rescue and Research Center.



Montag, 29. Juni 2015

Neuseelands Tierwelt

Die Tierart, die man hier in Neuseeland neben Kühen und Schafen am häufigsten antrifft, sind die Opossums, meist auf oder neben der Straße. Opossums, wie auch Marder, Frettchen und Ratten, wurden von Siedlern nach Neuseeland mitgebracht und haben sich dank hervorragenden Bedingungen zahlreich vermehrt. Da diese Tiere die einheimischen Tiere, vor allem Vögel, fressen und langsam ausrotten, werden sie hier ausschließlich als "Pest" angesehen. Man muss an dieser Stelle auch anmerken, dass die meisten Vögel hier über die Jahrhunderte so faul geworden sind, da sie ja keine Feinde hatten, dass sie kaum noch fliegen können... Auf jeden Fall werden überall Fallen für die "Pest" aufgestellt und echt Kiwis (Neuseeländer) geben Gas, wenn sie ein Opossum auf der Straße entdecken.

Opossums werden liebevoll auch "New Zealands small Speedbumps" genannt.




*Anmerkung: Wir haben keines dieser beiden Opossums überfahren. Dies ist nur ein gestelltes Foto. Wir haben noch gar kein Opossum getötet.

Montag, 27. April 2015

Ein Tag als Elefanten Mahut

Heute habe ich (Lizzy) mir einen richtig coolen Tag gegönnt: Und zwar war ich den ganzen Tag in der schönen Natur außerhalb von Chiang Mai auf einer Elefanten Farm. Wir haben einiges über Elefanten gelernt, unter anderem mehrere Mahut Befehle, die wir dann anschließend mit den Elefanten üben konnten. Z.B. wie man einen Elefanten besteigt: Auf den Befehl „Yako“ hebt der Elefant seinen rechten forderen Fuß, auf den man sich dann stellt. Befiehlt man nun „Suuee“ hebt der Elefant den Fuß immer höher, bis man schließlich auf seinen Rücken klettern kann. Zudem konnten wir auf den Elefanten reiten, mit ihnen im matschigen Fluss baden, sie mit Sand einreiben und ganz zum Schluss noch zwei kleine einen Monat alte Elefantenbabys streicheln.


Elefanten sind wirklich sehr beeindruckende Tiere! Sie sind unglaublich intelligent und lernfähig und doch oft auch recht eigensinnig und etwas stur. In jedem Fall hat man selbst vor den gut trainierten Riesen noch immer jede Menge Respekt!




Donnerstag, 9. April 2015

Besuch bei Familie Stahl - Leben auf dem Land

Nachdem wir einige Tage in Angkor verbracht haben, sind wir nun in den Süden Kambodschas  gereist um Pete und Anne Stahl und ihre zwei süßen Kids Josia und Madita zu besuchen. Pete und Anne sind Missionare und leben und arbeiten in einem ländlichen Gebiet Kambodschas. Für uns ist es sehr cool sie besuchen zu dürfen und für ein paar Tage ihren Familien- und Missionarsalltag mitzuerleben. Zudem haben wir bereits viel von ihnen über Kambodscha und das Leben hier gelernt und konnten so einige Fragen loswerden. Abends, wenn die Kinder im Bett sind, ist Zeit für eine Runde Knoten-Knut-Tabu (Spiel) =) , ein Hauskreisabend oder einfach für gute Gespräche! Die Zeit hier ist  mal was ganz anderes als unser "normales" Reiseleben und es tut irgendwie gut mal wieder einen ganz normalen Alltag mitzuerleben. Vielen dank für eure Gastfreundschaft und den Einblick in euer Leben!

Hier ein paar Bilder, die das Leben auf dem Land in Kambodscha zeigen. Wir haben sie auf einer kleinen Motorradtour durch die umliegenden Dörfer gemacht.


Viele Häuser auf dem Land sind auf Stelzen gebaut.

Wasserbüffel sind hier wichtige Nutztiere.

Motorradtour

Mittwoch, 4. März 2015

Rundreise in Sri Lanka

Wir sind mittlerweile bereits zehn Tage in Sri Lanka, unserem zweiten Weltreise Land, deshalb wird’s Zeit mal wieder einen Blog Eintrag zu machen. Sri Lanka gefällt uns wirklich sehr gut. Es gibt wunderschöne Strände, sehr unterschiedliche Landschaften mit ganz viel grün, viele Tiere zu entdecken, die Menschen sind grundsätzlich sehr freundlich und hilfsbereit, es ist sauberer und alles deutlich näher aneinander als in Indien. Sri Lanka hat uns wirklich überrascht! Wer noch nicht weiß wo er seinen Urlaub dieses Jahr verbringen soll, dem können wir Sri Lanka wirklich absolut empfehlen und geben gerne auch Tipps (Im Ernst: Meldet euch wenn ihr Fragen habt!). Man kann sowohl super Strandurlaub machen, wie auch ein paar Abenteuer erleben in den Bergen, bei einer Safari oder einfach in den öffentlichen Verkehrsmitteln. =)

Wir machen hier eine kleine Rundreise mit Zug und Bus. Da wir nur knapp zwei Wochen in Sri Lanka sind, bevor es dann weitergeht nach Thailand, haben wir ein recht volles Programm. Die ersten Tage haben wir in der Hauptstadt Colombo verbracht, die uns mit ihrer Sauberkeit und sehr modernen Downtown überrascht hat. 

Überall in Sri Lanka findet man Buddah Statuen - groß, klein, neu, alt, Holz, Stein, ...
Von dort aus ging es dann nach Anuradhapura, einer buddhistischen Stadt mit vielen wirklich schönen Ausgrabungen und dem ältesten (bekannten) Baum der Welt, ein Ableger des Baumes unter dem Buddah vor 2500 Jahren anscheinend seine Erleuchtung erlangte. Der Bodhi-Baum war weniger spektakulär als wir erwartet hatten, dafür war es interessant die vielen Pilger in weißen Kleidern zu beobachten. 

Der heilige uralte Bodhi-Baum.

Als nächstes sind wir dann (endlich) wieder ans Meer gefahren, nach Trincomalee an die Ostküste des Landes. Die Strände hier sind wunderschön und da wir gerade voll in der Nebensaison sind ist auch alles ziemlich leer und recht günstig. 

Sehr chilliger Strand.
Alltag in einem Fischerdorf.
Mittlerweile sind wir in der Arugam Bay, die unter Surfern anscheinend weltweit bekannt ist. Im Sommer muss hier alles voll sein, denn dann finden hier Red Bull Surfmeisterschaften statt. Im Moment ist es auch hier sehr ruhig und relaxt. Heute haben wir zudem endlich unsere ersten wilden Elefanten und Krokodile, dazu jede Menge Wasserbüffel und Pfauen, gesehen.

In der Nähe von Arugam Bay.


Wie ihr wahrscheinlich rauslesen könnt, geht es uns gut hier und wir genießen unsere Zeit in Sri Lanka!

Donnerstag, 5. Februar 2015

Der Norden der Andamanen

Die letzten paar Tage waren wir in Kalipur, im Norden der Andamanen. Kalipur ist eine sehr ruhige, bisher noch sehr untouristische Gegend. Man kann dort vor allem die wunderschöne Natur genießen, durch den Dschungel wandern, auf einsame Inseln fahren.

Wir haben die meiste Zeit mit mit Vince und Kitten verbracht, die wir auf Havelock kennengelernt haben. War echt cool auch mal nicht nur zu zweit unterwegs zu sein. Wir haben viel in der Hängematte gelegen und gelesen, haben den höchsten Berg der Andamanen bestiegen (insgesamt 26 Km an einem Tag!!!!), waren auf einer wunderschönen einsamen Insel und haben andamanische Tänze an einem Volksfest gesehen. Das Highlight war, drei große Meeresschildkröten beim Eier legen zu beobachten!


Unterwegs auf Smith Island mit Vince und Kitten.


Kalipur an einem etwas düsteren Tag.

Typische Hütte zwischen Reisfeldern, Palmen und Bananenplantagen.

Turteleggs!!! =) (Schildkröteneier)

Schildkröten Brutplatz