Samstag, 18. April 2015

Job gesucht?? Ideal für das Profil eines Dualen Studenten

Diese Stelle wird im "Soraya Mall" in  Phnom Penh Kambodscha angeboten.

Vor allem "Work-Life-Balance" und das Gehalt sind hervorzuheben.

Bei Interesse einfach kommentieren ;)


Mittwoch, 15. April 2015

Paradiesische Inseln und lästige Fiecher

Die letzten paar Tage waren wir endlich mal wieder (nach wirklich langer Zeit, gut ein Monat =) am Meer! Wir waren auf der wunderschönen kambodschanischen Insel Koh Rong. Die Insel ist wirklich paradiesisch mit schneeweißen Stränden, seichten Buchten und tiefgrünem Dschungel. Allerdings gibt es dort auch so fiese kleine Sandfliegen, die ganz aggressiv stechen und deren Stiche ganz fürchterlich jucken und das anscheinend noch wochenlang, haben wir gehört... Diese kleinen Fiecher haben uns das Inselleben leider etwas verdorben...





Donnerstag, 9. April 2015

Besuch bei Familie Stahl - Leben auf dem Land

Nachdem wir einige Tage in Angkor verbracht haben, sind wir nun in den Süden Kambodschas  gereist um Pete und Anne Stahl und ihre zwei süßen Kids Josia und Madita zu besuchen. Pete und Anne sind Missionare und leben und arbeiten in einem ländlichen Gebiet Kambodschas. Für uns ist es sehr cool sie besuchen zu dürfen und für ein paar Tage ihren Familien- und Missionarsalltag mitzuerleben. Zudem haben wir bereits viel von ihnen über Kambodscha und das Leben hier gelernt und konnten so einige Fragen loswerden. Abends, wenn die Kinder im Bett sind, ist Zeit für eine Runde Knoten-Knut-Tabu (Spiel) =) , ein Hauskreisabend oder einfach für gute Gespräche! Die Zeit hier ist  mal was ganz anderes als unser "normales" Reiseleben und es tut irgendwie gut mal wieder einen ganz normalen Alltag mitzuerleben. Vielen dank für eure Gastfreundschaft und den Einblick in euer Leben!

Hier ein paar Bilder, die das Leben auf dem Land in Kambodscha zeigen. Wir haben sie auf einer kleinen Motorradtour durch die umliegenden Dörfer gemacht.


Viele Häuser auf dem Land sind auf Stelzen gebaut.

Wasserbüffel sind hier wichtige Nutztiere.

Motorradtour

Sonntag, 5. April 2015

Kambodscha – Angkor

Zurück in Asien haben wir uns direkt auf den Weg nach Kambodscha gemacht. Wir haben jetzt mehrere Tage in der touristischen Stadt Siem Reap verbracht, die als Ausgangspunkt für Touren nach Angkor gilt.

Angkor ist eine Region im Nord-Westen Kambodschas, die vom 9. bis zum 15. Jahrhundert das Zentrum des Khmer-Königreiches (das heutige Kambodscha) bildete. Auf einer Gesamtfläche von etwa 200km² wurden immer wieder Hauptstädte aufgebaut und bis heute wurden bereits mehr als 1000 Tempel und Heiligtümer entdeckt, manche noch sehr gut erhalten, manche im Dschungel fast verschwunden. Von den Wohnstätten der Bevölkerung gibt es leider keine Spuren, da die Bauweise mit Stein ausschließlich Göttern vorbehalten war und „normale“ Menschen nur mit Holz und anderen vergänglichen Materialien bauen durften. Diese legendäre Stadt der Tempel ist eines der größten Architekturwunder der Welt. Angkor Wat, der Haupttempel im Zentrum der Anlage, ist der größte Tempelkomlex der Welt. Man kann nur erahnen was für eine weitentwickelte Hochkultur mit großartigen Künsten und einer so beeindruckenden Architektur hier gelebt hat, während in Europa noch nichts auch nur Annäherndes zu finden war.

Noch heute ist Angkor Wat ein herausragendes nationales Symbol, das für die Khmerkultur steht und z.B auf der Nationalflagge oder den Geldscheinen zu finden ist.

Wir haben uns die wichtigsten/bekanntesten Tempelanlagen angeschaut: das über dem Dschungel thronende Angkor Wat, den von Bäumen überwucherten Ta Prohm, den Bayon Tempel mit seinen vielen in Stein gehauenen Gesichtern,… Auch wir sind von Angkor beeindruckt, allerdings hindert uns die extreme Hitze und Luftfeuchtigkeit daran auf große Entdeckungstouren zu gehen.

Ganz grundsätzlich kommen wir (vor allem Lizzy) noch nicht wirklich mit den Temperaturen hier klar. Mittags hat es oft bis zu 40° und auch nachts ist es selten kälter 30°. Aber langsam wird’s besser, also nicht die Temperaturen, sondern unsere Anpassungsfähigkeit…


Das Angkor Wat umgeben von Dschungel
Der überwucherte Ta Prohm 
Der Bayon Tempel
Auch das gehört dazu: Sonnenuntergang mit tausenden Touris...
Und Abends noch in die Bar ANGKOR WHAT? =)






Montag, 30. März 2015

Ein ungeplanter Abstecher...

Wir haben einen ungeplanten Abstecher gemacht und zwar nach ....

... Lörrach! 

Mein (Lizzy's) Opa ist vorletzte Woche gestorben und Dank unserer Reiseversicherung, die uns die Flüge gezahlt hat, konnten wir bei der Beerdigung dabei sein und waren deshalb die letzten anderthalb Wochen in Deutschland.

Mein Opa und ich vor ca einem Jahr

Es war echt schön unsere Familien und einige Freunde in der wirklich kurzen Zeit mal wieder zu sehn und zwar viel schneller als erwartet. Außerdem hatten wir so die Chance unsere Rucksäcke nochmal umzupacken, Unnötiges rauszuschmeißen und ein paar Besorgung zu machen, mittlerweile haben wir ja schon etwas mehr Erfahrung im Reisen....

Morgen fliegen wir zurück nach Bangkok und auch wenn die Zeit Daheim sehr cool war, freuen wir uns auch wieder auf die Sonne und das chillige Leben als Weltreisende! =)

Treffen mit meiner (der besten) Ex-Jugend-Kleingruppe
Letzter Abend in Deutschland mit Steffi


Montag, 16. März 2015

Bangkok


Wir sind jetzt seit knapp einer Woche in der 12 Mio. Einwohner Weltmetropole Bangkok und sind hier irgendwie deutlich länger hängen geblieben als geplant. Wir genießen (nach zehn Wochen Indien und Sri Lanka) grad einfach wieder die Annehmlichkeiten einer modernen Großstadt und eines westlichen Lebensstandards. Bangkok ist eine verrückte Stadt, die niemals schläft! Egal zu welcher Tageszeit man aus dem Fenster schaut, es sind immer jede Menge Autos und Menschen unterwegs. Bangkok ist voller krasser Hochhäuser (das zweithöchste Hochhaus der Welt wird hier gerade gebaut), luxuriösen Malls, Fastfoodrestaurants, Miniröcken, eisgekühlter Drinks, Gehwegen, Bars, Partylocations, Verkehrschaos, heiligen Tempeln, Palästen, 24/7 Supermärkten, Kanälen, … und an jeder Straßenecke gibt es kleine „Streetfoodstalls“ die lokale Speisen, recht fettig und fleischlastig, lautstark anbieten.

Manchmal ist das auch alles etwas überwältigend. Deshalb chillen wir viel in unserer netten klimatisierten 1,5 Zimmer Wohnung im 17. Stock eines Hochhauses mit genialer Aussicht über die Stadt oder am Pool der Wohnanlage. Wir können uns nicht beschweren… =)

Blick aus unserer ersten Wohnung
Chillen am Pool
Streetfood für Touris
Blick aus unserer zweiten Wohnung
Ein "ganz normeler" Abend auf der Kaoh San Road im Backpacker Viertel



Montag, 9. März 2015

Sri Lanka - Zugfahrt durchs Hochland

Die zweite Etappe unsere Sri Lanka Rundreise hat uns ins in die Berge im Zentrum des Landes geführt. Vom Zug aus (der meistens SEHR langsam unterwegs war) konnten wir die wirklich wunderschöne Landschaft genießen. Vorbei zogen grüne Berglandschaften, Teeplantagen, Wälder, Wasserfälle, Reisfelder, Terrassengemüsebeete, kleine Dörfer, größere Städte, Bananenstauden, altmodische Bahnhöfe, ... Den letzten Abschnitt der Reise sind wir in den Genuss gekommen richtige srilankanesisch zu reisen: drei Stunden stehen in einem unglaublich langsamen Zug schwitzend eingequetscht zwischen vielen anderen Reisenden. Puh. =)

Zugfahrt durchs Hochland
Teeplantagen bei Ella
Landwirtschaft in den Bergen
Noch mehr Teeplantagen...
Wir =)

Mittwoch, 4. März 2015

Rundreise in Sri Lanka

Wir sind mittlerweile bereits zehn Tage in Sri Lanka, unserem zweiten Weltreise Land, deshalb wird’s Zeit mal wieder einen Blog Eintrag zu machen. Sri Lanka gefällt uns wirklich sehr gut. Es gibt wunderschöne Strände, sehr unterschiedliche Landschaften mit ganz viel grün, viele Tiere zu entdecken, die Menschen sind grundsätzlich sehr freundlich und hilfsbereit, es ist sauberer und alles deutlich näher aneinander als in Indien. Sri Lanka hat uns wirklich überrascht! Wer noch nicht weiß wo er seinen Urlaub dieses Jahr verbringen soll, dem können wir Sri Lanka wirklich absolut empfehlen und geben gerne auch Tipps (Im Ernst: Meldet euch wenn ihr Fragen habt!). Man kann sowohl super Strandurlaub machen, wie auch ein paar Abenteuer erleben in den Bergen, bei einer Safari oder einfach in den öffentlichen Verkehrsmitteln. =)

Wir machen hier eine kleine Rundreise mit Zug und Bus. Da wir nur knapp zwei Wochen in Sri Lanka sind, bevor es dann weitergeht nach Thailand, haben wir ein recht volles Programm. Die ersten Tage haben wir in der Hauptstadt Colombo verbracht, die uns mit ihrer Sauberkeit und sehr modernen Downtown überrascht hat. 

Überall in Sri Lanka findet man Buddah Statuen - groß, klein, neu, alt, Holz, Stein, ...
Von dort aus ging es dann nach Anuradhapura, einer buddhistischen Stadt mit vielen wirklich schönen Ausgrabungen und dem ältesten (bekannten) Baum der Welt, ein Ableger des Baumes unter dem Buddah vor 2500 Jahren anscheinend seine Erleuchtung erlangte. Der Bodhi-Baum war weniger spektakulär als wir erwartet hatten, dafür war es interessant die vielen Pilger in weißen Kleidern zu beobachten. 

Der heilige uralte Bodhi-Baum.

Als nächstes sind wir dann (endlich) wieder ans Meer gefahren, nach Trincomalee an die Ostküste des Landes. Die Strände hier sind wunderschön und da wir gerade voll in der Nebensaison sind ist auch alles ziemlich leer und recht günstig. 

Sehr chilliger Strand.
Alltag in einem Fischerdorf.
Mittlerweile sind wir in der Arugam Bay, die unter Surfern anscheinend weltweit bekannt ist. Im Sommer muss hier alles voll sein, denn dann finden hier Red Bull Surfmeisterschaften statt. Im Moment ist es auch hier sehr ruhig und relaxt. Heute haben wir zudem endlich unsere ersten wilden Elefanten und Krokodile, dazu jede Menge Wasserbüffel und Pfauen, gesehen.

In der Nähe von Arugam Bay.


Wie ihr wahrscheinlich rauslesen könnt, geht es uns gut hier und wir genießen unsere Zeit in Sri Lanka!

Sonntag, 22. Februar 2015

Der Müll und das Wasser…

Was echt unglaublich in ganz Indien auffällt, ist das hier viele Fragen der Müllentsorgung und des „Recyclings“ nicht geklärt sind. 

Indien geht es wirtschaftlich immer besser und immer mehr Menschen können sich viel mehr leisten. Den Menschen hier zu erklären, dass es einen Unterschied zwischen einer Bananenschale, die man in den Straßengraben wirft, einer Plastikflasche die man in den Graben schmeißt oder Farbeimer, Chemieabfälle usw. gibt, ist sehr schwer.


Auch werden hier sämtliche Abfälle einfach verbrannt oder ins Gewässer geworfen. Mülltonnen sind meist Betonröhren, in denen dann, wenn sie voll sind, ein Feuer gemacht wird, auch mitten in der Stadt.

Trotzdem haben uns viele Reisende erzählt, dass es schon viel besser ist als noch vor 2 Jahren und Indien sich hier verändert.

Was wir aber echt am schockierendsten fanden, waren die naturbelassenen Strände. 
Diese sind voller Plastikmüll aus dem ganzen südasiatischen Raum.



Den Gedanken, dass egal wo man auf der Welt jemals am Meer ist (selbst wenn hier noch nie ein Mensch war), Plastikmüll bereits da ist, finde ich irgendwie sehr schade und irritierend.


Die zweite Sache ist das mit dem Wasser…

Da Leitungswasser überall, auch für die meisten Inder, nicht trinkbar ist, ist man auf Flaschenwasser angewiesen. Die Regierung hat hier Höchstpreise definiert, was sehr weise ist, weil an dieser Stelle sonst noch viel größerer Missbrauch betrieben werden würde. 

Dieser Höchstpreis für ein Liter Wasser ist 25 IRP (das sind so ca. 35 Cent, also teurer als billiges Flaschenwasser in Deutschland!). Wenn man schaut, wer an diesem Wasser verdient, kommen die typischen Namen:

Nestle, Coca Cola und Pepsi.

Dass diese Großkonzerne sich in solchen Regionen das Monopol auf Wasser beschaffen durften und dies nun teuer an die davon abhängigen armen Inder verkaufen können ist skandalös und menschenverachtend (normales Arbeitergehalt liegt bei 3-8€ pro Tag).

Ich finde es moralisch nicht vertretbar, dass Wasserverkauf zur Profitsteigerung von „West-Konzernen“ dient, auf Kosten des Lebens und der Gesundheit der „2. und 3. Welt“.

Das hat auch nichts mit „freien Märkten“ sondern mit „Marktversagen“ zu tun.

Pfui Nestle!!!

Samstag, 21. Februar 2015

Motorradtour durch die Westghats

Unsere Zeit in Indien haben wir mit einer fünftägigen Motorradtour abgeschlossen. Mit einer Royal Enfield sind wir von Fort Cochi nach Munnar gefahren und haben uns dort das höchstgelegene Teeanbaugebiet der Welt angeschaut - ich liebe diese wunderschönen dunkelgrünen rollenden Hügel! Von dort ging es dann weiter zum Periyar National Park, der zwar landschaftlich sehr schön war, dank Massentourismus aber leider (fast) keine Tiere, von Vögeln abgesehen, zu erblicken waren. Durch die Berge, zwischen vielen Reisfeldern und über jede Menge Flüsse gings dann zurück an die Küste. Mit dem Motorrad unterwegs zu sein, war irgendwie stylisch =) aber auch echt anstrengend dank der vielen Schlaglöcher und des verrückten Verkehrs in den Städten...

Jonas mit seiner Royal Enfield
Teeplantagen von Munnar
Periyar National Park
Tempelfest mit Trompeten und geschmückten Elefanten

Montag, 16. Februar 2015

Kerala - "God's own land"

Nach knapp vier sehr entspannten Wochen auf den Andamanen sind wir nun wieder auf dem indischen Festland und zwar im Süden des Landes in dem schönen Bundesstaat Kerala. Bereits zu Kolonialzeiten haben sich die Engländer, Portugiesen, Holländer und Chinesen um diesen schönen Ort und vor allem seine vielen kostbaren Gewürze gestritten. Auch uns gefällt Kerala sehr gut. Es ist zwar sehr warm, die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch und es gibt viele Mücken, aber die Natur hier ist wunderschön, man findet gutes (nicht-indisches) Essen und, am wichtigstens, die Leute sind sehr freundlich, weniger aufdringlich und sehr relaxt.

Wir wohnen gerade in Fort Kochi, eine ehemalige Handelsstadt, in einem hübschen Homestay. Homestays gehören meistens indischen Familien, die ein großes Haus besitzen und deshalb einige Zimmer an Touristen vermieten. Von hier aus erkunden wir die Stadt, das jüdische Viertel, die Kultur und die Backwaters, für die Kerala berühmt ist: viele große und kleine Wasserwege, Seen und Kanäle, an denen entlang sich Dörfer, Kokospalmen und Bananenplantagen finden.

Die nächsten Tage wollen wir nach Munnar in die Berge fahren und uns dort das größte Teeanbaugebiet Indiens anschauen, bevor wir am 23. Februar dann unser erstes Reiseland verlassen und nach Sri Lanka weiterfliegen.

Eine traditionelle Kathakali Tanz-Theater-Aufführung

Ein Hausboot auf den Kerala Backwaters