Montag, 30. März 2015

Ein ungeplanter Abstecher...

Wir haben einen ungeplanten Abstecher gemacht und zwar nach ....

... Lörrach! 

Mein (Lizzy's) Opa ist vorletzte Woche gestorben und Dank unserer Reiseversicherung, die uns die Flüge gezahlt hat, konnten wir bei der Beerdigung dabei sein und waren deshalb die letzten anderthalb Wochen in Deutschland.

Mein Opa und ich vor ca einem Jahr

Es war echt schön unsere Familien und einige Freunde in der wirklich kurzen Zeit mal wieder zu sehn und zwar viel schneller als erwartet. Außerdem hatten wir so die Chance unsere Rucksäcke nochmal umzupacken, Unnötiges rauszuschmeißen und ein paar Besorgung zu machen, mittlerweile haben wir ja schon etwas mehr Erfahrung im Reisen....

Morgen fliegen wir zurück nach Bangkok und auch wenn die Zeit Daheim sehr cool war, freuen wir uns auch wieder auf die Sonne und das chillige Leben als Weltreisende! =)

Treffen mit meiner (der besten) Ex-Jugend-Kleingruppe
Letzter Abend in Deutschland mit Steffi


Montag, 16. März 2015

Bangkok


Wir sind jetzt seit knapp einer Woche in der 12 Mio. Einwohner Weltmetropole Bangkok und sind hier irgendwie deutlich länger hängen geblieben als geplant. Wir genießen (nach zehn Wochen Indien und Sri Lanka) grad einfach wieder die Annehmlichkeiten einer modernen Großstadt und eines westlichen Lebensstandards. Bangkok ist eine verrückte Stadt, die niemals schläft! Egal zu welcher Tageszeit man aus dem Fenster schaut, es sind immer jede Menge Autos und Menschen unterwegs. Bangkok ist voller krasser Hochhäuser (das zweithöchste Hochhaus der Welt wird hier gerade gebaut), luxuriösen Malls, Fastfoodrestaurants, Miniröcken, eisgekühlter Drinks, Gehwegen, Bars, Partylocations, Verkehrschaos, heiligen Tempeln, Palästen, 24/7 Supermärkten, Kanälen, … und an jeder Straßenecke gibt es kleine „Streetfoodstalls“ die lokale Speisen, recht fettig und fleischlastig, lautstark anbieten.

Manchmal ist das auch alles etwas überwältigend. Deshalb chillen wir viel in unserer netten klimatisierten 1,5 Zimmer Wohnung im 17. Stock eines Hochhauses mit genialer Aussicht über die Stadt oder am Pool der Wohnanlage. Wir können uns nicht beschweren… =)

Blick aus unserer ersten Wohnung
Chillen am Pool
Streetfood für Touris
Blick aus unserer zweiten Wohnung
Ein "ganz normeler" Abend auf der Kaoh San Road im Backpacker Viertel



Montag, 9. März 2015

Sri Lanka - Zugfahrt durchs Hochland

Die zweite Etappe unsere Sri Lanka Rundreise hat uns ins in die Berge im Zentrum des Landes geführt. Vom Zug aus (der meistens SEHR langsam unterwegs war) konnten wir die wirklich wunderschöne Landschaft genießen. Vorbei zogen grüne Berglandschaften, Teeplantagen, Wälder, Wasserfälle, Reisfelder, Terrassengemüsebeete, kleine Dörfer, größere Städte, Bananenstauden, altmodische Bahnhöfe, ... Den letzten Abschnitt der Reise sind wir in den Genuss gekommen richtige srilankanesisch zu reisen: drei Stunden stehen in einem unglaublich langsamen Zug schwitzend eingequetscht zwischen vielen anderen Reisenden. Puh. =)

Zugfahrt durchs Hochland
Teeplantagen bei Ella
Landwirtschaft in den Bergen
Noch mehr Teeplantagen...
Wir =)

Mittwoch, 4. März 2015

Rundreise in Sri Lanka

Wir sind mittlerweile bereits zehn Tage in Sri Lanka, unserem zweiten Weltreise Land, deshalb wird’s Zeit mal wieder einen Blog Eintrag zu machen. Sri Lanka gefällt uns wirklich sehr gut. Es gibt wunderschöne Strände, sehr unterschiedliche Landschaften mit ganz viel grün, viele Tiere zu entdecken, die Menschen sind grundsätzlich sehr freundlich und hilfsbereit, es ist sauberer und alles deutlich näher aneinander als in Indien. Sri Lanka hat uns wirklich überrascht! Wer noch nicht weiß wo er seinen Urlaub dieses Jahr verbringen soll, dem können wir Sri Lanka wirklich absolut empfehlen und geben gerne auch Tipps (Im Ernst: Meldet euch wenn ihr Fragen habt!). Man kann sowohl super Strandurlaub machen, wie auch ein paar Abenteuer erleben in den Bergen, bei einer Safari oder einfach in den öffentlichen Verkehrsmitteln. =)

Wir machen hier eine kleine Rundreise mit Zug und Bus. Da wir nur knapp zwei Wochen in Sri Lanka sind, bevor es dann weitergeht nach Thailand, haben wir ein recht volles Programm. Die ersten Tage haben wir in der Hauptstadt Colombo verbracht, die uns mit ihrer Sauberkeit und sehr modernen Downtown überrascht hat. 

Überall in Sri Lanka findet man Buddah Statuen - groß, klein, neu, alt, Holz, Stein, ...
Von dort aus ging es dann nach Anuradhapura, einer buddhistischen Stadt mit vielen wirklich schönen Ausgrabungen und dem ältesten (bekannten) Baum der Welt, ein Ableger des Baumes unter dem Buddah vor 2500 Jahren anscheinend seine Erleuchtung erlangte. Der Bodhi-Baum war weniger spektakulär als wir erwartet hatten, dafür war es interessant die vielen Pilger in weißen Kleidern zu beobachten. 

Der heilige uralte Bodhi-Baum.

Als nächstes sind wir dann (endlich) wieder ans Meer gefahren, nach Trincomalee an die Ostküste des Landes. Die Strände hier sind wunderschön und da wir gerade voll in der Nebensaison sind ist auch alles ziemlich leer und recht günstig. 

Sehr chilliger Strand.
Alltag in einem Fischerdorf.
Mittlerweile sind wir in der Arugam Bay, die unter Surfern anscheinend weltweit bekannt ist. Im Sommer muss hier alles voll sein, denn dann finden hier Red Bull Surfmeisterschaften statt. Im Moment ist es auch hier sehr ruhig und relaxt. Heute haben wir zudem endlich unsere ersten wilden Elefanten und Krokodile, dazu jede Menge Wasserbüffel und Pfauen, gesehen.

In der Nähe von Arugam Bay.


Wie ihr wahrscheinlich rauslesen könnt, geht es uns gut hier und wir genießen unsere Zeit in Sri Lanka!

Sonntag, 22. Februar 2015

Der Müll und das Wasser…

Was echt unglaublich in ganz Indien auffällt, ist das hier viele Fragen der Müllentsorgung und des „Recyclings“ nicht geklärt sind. 

Indien geht es wirtschaftlich immer besser und immer mehr Menschen können sich viel mehr leisten. Den Menschen hier zu erklären, dass es einen Unterschied zwischen einer Bananenschale, die man in den Straßengraben wirft, einer Plastikflasche die man in den Graben schmeißt oder Farbeimer, Chemieabfälle usw. gibt, ist sehr schwer.


Auch werden hier sämtliche Abfälle einfach verbrannt oder ins Gewässer geworfen. Mülltonnen sind meist Betonröhren, in denen dann, wenn sie voll sind, ein Feuer gemacht wird, auch mitten in der Stadt.

Trotzdem haben uns viele Reisende erzählt, dass es schon viel besser ist als noch vor 2 Jahren und Indien sich hier verändert.

Was wir aber echt am schockierendsten fanden, waren die naturbelassenen Strände. 
Diese sind voller Plastikmüll aus dem ganzen südasiatischen Raum.



Den Gedanken, dass egal wo man auf der Welt jemals am Meer ist (selbst wenn hier noch nie ein Mensch war), Plastikmüll bereits da ist, finde ich irgendwie sehr schade und irritierend.


Die zweite Sache ist das mit dem Wasser…

Da Leitungswasser überall, auch für die meisten Inder, nicht trinkbar ist, ist man auf Flaschenwasser angewiesen. Die Regierung hat hier Höchstpreise definiert, was sehr weise ist, weil an dieser Stelle sonst noch viel größerer Missbrauch betrieben werden würde. 

Dieser Höchstpreis für ein Liter Wasser ist 25 IRP (das sind so ca. 35 Cent, also teurer als billiges Flaschenwasser in Deutschland!). Wenn man schaut, wer an diesem Wasser verdient, kommen die typischen Namen:

Nestle, Coca Cola und Pepsi.

Dass diese Großkonzerne sich in solchen Regionen das Monopol auf Wasser beschaffen durften und dies nun teuer an die davon abhängigen armen Inder verkaufen können ist skandalös und menschenverachtend (normales Arbeitergehalt liegt bei 3-8€ pro Tag).

Ich finde es moralisch nicht vertretbar, dass Wasserverkauf zur Profitsteigerung von „West-Konzernen“ dient, auf Kosten des Lebens und der Gesundheit der „2. und 3. Welt“.

Das hat auch nichts mit „freien Märkten“ sondern mit „Marktversagen“ zu tun.

Pfui Nestle!!!

Samstag, 21. Februar 2015

Motorradtour durch die Westghats

Unsere Zeit in Indien haben wir mit einer fünftägigen Motorradtour abgeschlossen. Mit einer Royal Enfield sind wir von Fort Cochi nach Munnar gefahren und haben uns dort das höchstgelegene Teeanbaugebiet der Welt angeschaut - ich liebe diese wunderschönen dunkelgrünen rollenden Hügel! Von dort ging es dann weiter zum Periyar National Park, der zwar landschaftlich sehr schön war, dank Massentourismus aber leider (fast) keine Tiere, von Vögeln abgesehen, zu erblicken waren. Durch die Berge, zwischen vielen Reisfeldern und über jede Menge Flüsse gings dann zurück an die Küste. Mit dem Motorrad unterwegs zu sein, war irgendwie stylisch =) aber auch echt anstrengend dank der vielen Schlaglöcher und des verrückten Verkehrs in den Städten...

Jonas mit seiner Royal Enfield
Teeplantagen von Munnar
Periyar National Park
Tempelfest mit Trompeten und geschmückten Elefanten

Montag, 16. Februar 2015

Kerala - "God's own land"

Nach knapp vier sehr entspannten Wochen auf den Andamanen sind wir nun wieder auf dem indischen Festland und zwar im Süden des Landes in dem schönen Bundesstaat Kerala. Bereits zu Kolonialzeiten haben sich die Engländer, Portugiesen, Holländer und Chinesen um diesen schönen Ort und vor allem seine vielen kostbaren Gewürze gestritten. Auch uns gefällt Kerala sehr gut. Es ist zwar sehr warm, die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch und es gibt viele Mücken, aber die Natur hier ist wunderschön, man findet gutes (nicht-indisches) Essen und, am wichtigstens, die Leute sind sehr freundlich, weniger aufdringlich und sehr relaxt.

Wir wohnen gerade in Fort Kochi, eine ehemalige Handelsstadt, in einem hübschen Homestay. Homestays gehören meistens indischen Familien, die ein großes Haus besitzen und deshalb einige Zimmer an Touristen vermieten. Von hier aus erkunden wir die Stadt, das jüdische Viertel, die Kultur und die Backwaters, für die Kerala berühmt ist: viele große und kleine Wasserwege, Seen und Kanäle, an denen entlang sich Dörfer, Kokospalmen und Bananenplantagen finden.

Die nächsten Tage wollen wir nach Munnar in die Berge fahren und uns dort das größte Teeanbaugebiet Indiens anschauen, bevor wir am 23. Februar dann unser erstes Reiseland verlassen und nach Sri Lanka weiterfliegen.

Eine traditionelle Kathakali Tanz-Theater-Aufführung

Ein Hausboot auf den Kerala Backwaters



Donnerstag, 5. Februar 2015

Der Norden der Andamanen

Die letzten paar Tage waren wir in Kalipur, im Norden der Andamanen. Kalipur ist eine sehr ruhige, bisher noch sehr untouristische Gegend. Man kann dort vor allem die wunderschöne Natur genießen, durch den Dschungel wandern, auf einsame Inseln fahren.

Wir haben die meiste Zeit mit mit Vince und Kitten verbracht, die wir auf Havelock kennengelernt haben. War echt cool auch mal nicht nur zu zweit unterwegs zu sein. Wir haben viel in der Hängematte gelegen und gelesen, haben den höchsten Berg der Andamanen bestiegen (insgesamt 26 Km an einem Tag!!!!), waren auf einer wunderschönen einsamen Insel und haben andamanische Tänze an einem Volksfest gesehen. Das Highlight war, drei große Meeresschildkröten beim Eier legen zu beobachten!


Unterwegs auf Smith Island mit Vince und Kitten.


Kalipur an einem etwas düsteren Tag.

Typische Hütte zwischen Reisfeldern, Palmen und Bananenplantagen.

Turteleggs!!! =) (Schildkröteneier)

Schildkröten Brutplatz



Freitag, 30. Januar 2015

Tauchkurs

Wir haben einen Tauchkurs gemacht (SSI Open Water). Vier Tage: ein Tag Theorie, drei Tage Tauchen, fünf Tauchgänge. Wir haben neben ein paar Rochen, einer Meeresschildkröte auch ganz viele Fische gesehen. Zudem auch viele, leider überwiegend toten, Korallen. Vor fünf Jahren ist die Wassertemperatur für knapp eine Woche um ein paar grad zu viel gestiegen, was die sensiblen Korallen nicht ausgehalten haben. Allerdings erholt sich die Unterwasserlandschaft langsam davon und an vielen Stellen wachsen neue Korallen.

Der Tauchkurs war sehr sehr cool, wenn auch echt anstrengend!!! Es wird auf jeden Fall nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich (Lizzy) tauchen gehe! =)




Unterwasser Selfie =)

Inselleben auf Havelock

Hier ein paar Bilder aus unserem "Alltag" =)

Unsere Hütte (rechts), knapp 20m bis zum Strand

Sonnenuntergang am "Beach 7"
Zwei von unseren vier jungen Hunden
"Unser" Strand

Freitag, 23. Januar 2015

Willkommen im Paradies

Wir sind mittlerweile schon bald zwei Wochen hier auf den Andamanen, aber es fühlt sich an, als wären wir erst vor 3-4 Tagen angekommen, Zeit spielt hier auf diesen paradiesischen Inseln keine Rolle... Unsere kleine Hütte steht direkt an einer türkisenen Bucht unter Palmen auf der wunderschönen "Backpacker-Insel" Havelock. Wir lesen viel, chillen in der Hängematte, schlafen, essen, fahren Motorrad, schwimmen, schnorcheln, wandern die weißen Sandstrände entlang oder durch den Dschungel und sitzen zusammen mit anderen Travellern bei einem leckeren Zitronensaft oder einem kalten Bier.

Nach den anstrengenden zwei Wochen Nord-Indien ist dies nun der perfekte Ort um wirklich runterzukommen, abzuschalten, nix zu machen und langsam zu begreifen, dass wir nicht nur einen längeren Urlaub machen, sondern wirklich auf Weltreise sind...



Aber bald werden wir wieder etwas "aktiver": Übermorgen starten wir einen Skuba Diving Kurs! =)

Ach und übrigens, wir haben hier quasi kein Internet, Antworten gibts wenn wir wieder in der Zivilisation sind.