Sonntag, 23. August 2015

New York

Nach unserem kurzen Zwischenstopp in Colorado sind wir nun an der Ostküste der USA angekommen. Wir sind nach New York geflogen und haben in drei Tagen ein Gefühl für die Stadt bekommen und wirklich viel von ihr gesehen: die UN Headquaters, die Freiheitsstatue, Ellis Island, World Trade Center, Central Park, Intrepid Museum, Times Square, Broadway, ...

Blick auf Manhatten vom One World Trade Center
Central Park am Sonntag Nachmittag

Donnerstag, 20. August 2015

Freunde in Boulder, Colorado

Von Californien sind wir nach Colorado geflogen um die Kellers, sehr gute alte Familienfreunde aus Afrikazeiten (Lizzy), für ein paar Tage zu besuchen. Für mich (Lizzy) war es richtig schön Kellers nach sieben Jahren wieder zu sehen und es war auch cool, dass Jonas meine "zweite Familie" endlich mal kennenlernen konnte.

Die meiste Zeit haben wir hier einfach gechillt, und uns von den vielen Eindrücken unseres Roadtrips ausgeruht. Wir hatten aber auch viele echt gute Gespräche. Einen Tag waren wir in der Nähe von Colorado Springs auf einem kleinen Fluss tuben, mit großen aufblasbaren Gummiringen den Fluss runter treiben.

Es hat uns einfach voll gut getan, mal wieder mehrere Tage an einem Ort sein zu können, an dem wir uns wirklich wohl fühlen. Es war richtig schön Zeit mit Kellers zu verbringen und wir sind sehr dankbar, dass wir sie besuchen durften und bei ihnen wohnen konnten.

Tubing Adventure
Jonas und Jedda, Kellers unglaublich toller Hund

Samstag, 15. August 2015

Roadtrip #5 Letzte Etappe

Zum Schluss unseres Roadtrips haben wir uns den Grand Canyon, eine 450 Km lange Schlucht im Norden Arizonas angeschaut. Es war wirklich sehr beeindruckend am Rande dieses Naturwunders zu stehen und in der Tiefe den Colorado River gemächlich vorbeifließen zu sehen.

Von dort aus haben wir uns dann auf den Weg zurück nach Los Angeles gemacht, wo wir unser kleines Mietauto wieder abgeben mussten. Nach nochmal einer Nacht bei unseren Freunden den McCoys fliegen wir nun heute weiter nach Colorado...

California (+ Las Vegas in Nevada und der Grand Canyon in Arizona) sind echt ein super Ort für einen 2-3 wöchigen USA Roadtrip! Es gibt sehr viele sehr unterschiedliche krasse Landschaften, aber auch coole chillige Städte in (für amerikanische Verhältnisse =) nächster Nähe. Können wir auf jeden Fall sehr empfehlen. Wir haben in 17 Tagen und insgesamt 2.800 Meilen (4.500 Km) unglaublich viel gesehen!




Mittwoch, 12. August 2015

Roadtrip #4 Las Vegas

Wir sind jetzt in Las Vegas angekommen, einer der extremsten Konsum-Unterhaltungs-Glücksspiel-Städte der Welt.  Eine grüne Oase mit über 35°C voller glitzernder und blinkender Hochhäuser mitten in der Wüste... Eine Party-Hochburg, in der sich alles um Spaß, Selbstdarstellung, Luxus, das schnelle Geld und schnellen Sex dreht. Irgendwie faszinierend, aber auch total abartig, überfordernd und reizüberflutend.


Für uns ist es aber trotzdem auch eine Ort der Erholung geworden. Wir haben ein echt gutes Angebot gefunden und übernachten in einem Casino Hotel im 27. Stock mit richtigem Bett, Internet und einer genialen Aussicht. Nach zwei Wochen Campen tut es gut auch mal wieder ein bisschen Luxus zu genießen. Hier der Blick aus unserem Fenster.


Roadtrip #3 Gigantische Landschaften

Von San Francisco aus sind wir landeinwärts zum Yosemite National Park gefahren. Aus vielen verschiedenen Blickwinkeln konnten wir diese wunderschöne bergige Landschaft voller Nadelwälder, Seen, Blumenwiesen und riesigen Felsen bestaunen.



Danach sind wir weiter gefahren zum Death Valley National Park, einem tiefen Wüstental mit Bergketten im Osten und Westen. Im Death Valley liegt der tiefste Punkt Nordamerikas, das "Bad Water Basin" auf 855m unterm Meeresspiegel und es werden regelmäßig einige der höchsten Temperaturen der Welt gemessen. Es ist wirklich abartig heiß da unten und es wehte immerzu ein trockener Wind, der sich anfühlte wie ein Föhn. Aber die Wüste besitzt ihre ganz eigene atemberaubende Schönheit. Unglaublich viele verschiedene Farben und Strukturen. Ein gigantischer Sternenhimmel. In der Wüste merkt man, wie klein man als Mensch eigentlich ist...




Mittwoch, 5. August 2015

Roadtrip #2 Ein Tag San Francisco

Von vielen Reisenden, die wir bisher getroffen haben, haben wir gehört, dass San Francisco ihre "Lieblingsstadt" in den USA ist. Nun wissen wir auch warum. Auch uns hat diese hügelige Stadt mit ihrer berühmten Golden Gate Bridge, den altmodischen Cabel Cars, den vielen hübschen viktorianischen Reihenhäusern, den Seelöwen im Hafengebiet, der entspannten Stimmung und den vielen Straßenkünstlern sehr gefallen!

Ein Highlight war auch die Insel Alcatraz, die ca 2 Km vor der Stadt im Meer liegt. Um 4 Uhr morgens haben wir uns gemeinsam mit vielen anderen vor dem Ticketschalter angestellt und dort campiert, da die Tickets im Sommer schon Monate vorher ausverkauft sind. Aber das Warten hat sich gelohnt. Alcatraz ist vor allem für die Zeit als das Hochsicherheitsgefängnis der USA bekannt. Es ist sehr beeindruckend diese Insel zu erkunden und durch die sehr gute Audio-Tour in die Geschichte dieses Ortes einzutauchen. Von der Insel hat man außerdem einen gigantischen Blick auf die Skyline von San Francisco.

Die Skyline von San Francisco, im Vordergrund Ruinen auf Alcatraz.
Die Gefängnisinsel Alcatraz.
Drei Stockwerke Gefängniszellen.
Eine hügelige Stadt.

Dienstag, 4. August 2015

Roadtrip #1 Gold Coast

Wir haben unseren Kalifornien Roadtrip etwas nördlich von Los Angeles in Camarillo gestartet und sind nun ganz entspannt die Küste immer Richtung Norden entlanggefahren. Immer wieder halten wir an, schlendern durch ein Städtchen, bewundern die Landschaft, essen einen Burger. Meistens übernachten wir auf einem Campingplatz, ein/zwei Nächte haben wir aber auch schon im Auto auf nem Supermarktparkplatz verbracht...

Zwischenstopps waren die berühmten Küstenstädte Santa Barbara und Santa Cruz. Im Silicon Valley waren wir im Computer Museum und sind über den "Google-Campus" gefahren. Über Sacramento ging es dann weiter nach Redding, wo wir am Sonntag im Gottesdienst der Bethel Church waren. Von dort aus zurück an die Küste zu den beeindruckenden Redwoodtrees, die größten Bäume der Welt, die sich in einem dichten Nebel verstecken - eine ganz besondere und friedliche Atmosphäre.

Vom Redwood National Park sind wir nun wieder zurück Richtung Süden nach San Francisco gefahren...






Mittwoch, 29. Juli 2015

California, USA

Wir sind gut in den USA angekommen. Die ersten Tage haben wir bei Freunden von Jonas aus Afghanistan Dave & Mia und ihrer mega süßen Tochter Jayden in der Nähe von Los Angeles verbracht. Es war sehr cool Zeit mit den drei zu verbringen und wir sind sehr dankbar, dass wir ein paar Tage bei ihnen wohnen durften und dadurch einen sehr „einfachen“ und gechillten Einstieg in die USA, ein ganz neues und ganz anderes Land, haben konnten!

Seit heute sind wir nun unterwegs auf unserem Kalifornien-Roadtrip. Wir haben uns ein kleines Auto für ca 2,5 Wochen gemietet, ein Zelt und einen Camping-Kocher bei Walmart (sowas wie Kaufland) gekauft und erkunden nun die Westküste USA’s. Looking forward to this! =)

Sonntag Nachmittag mit Dave, Mia und Jayden.
Unser Auto, neues Zelt und Campingplatz für die erste Nacht.
Life is good!

Dienstag, 21. Juli 2015

Die exotische Schönheit Fijis







Arbeiten auf Fiji

Die letzten zwei Wochen haben wir auf der Insel Leleuvia verbracht, die ca. 200m breit und 500m lang ist. Es befindet sich nur ein einziges Ressort auf dieser kleinen Insel und sie ist buchstäblich paradiesisch. Abgeschieden von jeglicher Zivilisation. Die Insel ist mit großen Bäumen und Kokusnusspalmen bedeckt und im Meer tummeln sich alle möglichen Rifffische, Schildkröten und Seepferdchen.

Wir haben die zwei Wochen als Volontäre mitgearbeitet, was heißt, dass wir für die Übernachtung von 7 Uhr morgens bis ca 5 Uhr nachmittags zu zweit in „unserem“ Diveshop gesessen sind und den „richtigen“ Gästen Taucherbrillen, Kajaks und Paddelboote zur Verfügung gestellt haben und auch ein bisschen die Mädchen für alles waren (7 Tage die Woche natürlich).

Nach einem halben Jahr Reisen war es mal wieder spannend eine Arbeitserfahrung zu haben. Auch einmal die Perspektive vom Gast zum Angestellten zu wechseln war interessant und auch recht lehrreich.

Man vergisst schnell, wie viel Arbeit für sehr wenig Geld (unter 400€ im Monat bei 12/7) von den Angestellten geleistet wird. Und Fiji, wie auch dieses Ressort, sind bei weitem nicht das schlechteste.

Trotzdem sind die Mitarbeiter motiviert, gut gelaunt und sie arbeiten auch einfach anders.

Die ca. 20 Angestellten leben zusammen in einem Haus mit zwei Zimmern und leben eher als Dorfgemeinschaft zusammen. Sie respektieren sich und unterstützten sich. Auch wenn einige „Vögel“ dabei sind, haben wir nicht erlebt, dass sie ausgeschlossen werden, auch wenn sie sich die ganze Zeit gegenseitig zum Spaß ärgern und fertig machen. Sie versuchen ihre Arbeitszeit eher zu genießen, als sie sich zur Hölle zu machen.

Trotzdem sind sie nicht faul und das Ergebnis stimmt.

Wir sind echt dankbar für die Zeit hier und dass wir die Fiji-Kultur ein Stück weit miterleben durften. Viele von den Mitarbeitern sind uns echt ans Herz gewachsen und wir wünschen jedem Einzelnen alles alles Gute.

Unsere Insel
Unsere tollen Kollegen
Arbeiten in unserem Dive-Shop
Unser Chef und Divemaster Tai

Samstag, 11. Juli 2015

Inselleben auf Fiji

Seit ein paar Tagen sind wir nun auf Fiji. Die Fijianer sind total nette Menschen, immer ein Lächeln im Gesicht. Überall wird man mit einem freundlichen „Bula“ begrüßt, was so viel heißt wie Hallo/Herzlich Willkommen/Wie gehts. Außerdem sind sie unglaublich entspannt und gechillt, ich glaube ich habe noch keinen einzigen gestressten Menschen hier gesehen… =)


Wir sind nun auf der kleinen Insel Leleuvia und werden die nächsten 10 Tage, also fast die gesamte Zeit, hier bleiben. Die Insel sieht aus wie ausm Urlaubskatalog – es gibt nur unser Resort auf der Insel, schneeweißer Sand, überall Palmen, türkisenes Meer, drum herum Korallenriff, … Leider ist das Wetter im Moment nicht so schön, recht windig und etwas regnerisch. Hier auf der Insel können wir etwas mithelfen und dadurch unsere Kosten etwas reduzieren. Die meiste Zeit sind wir im Dive-Shop und verleihen Schnorchel Ausrüstungen, Kayaks, etc. an die Gäste. Ist ein chilliger Job. =)


Mittwoch, 8. Juli 2015

Workaway auf einer kleinen Farm

Die letzte Woche in Neuseeland haben wir, wie bereits in meinem letzten Blogeintrag geschrieben, bei dem neuseeländischen Ehepaar Ian & Marcia gewohnt. Wir haben uns dort total wohl gefühlt. Das ganze nennt sich „Roofing“ – man arbeitet ein paar Stunden am Tag und darf dafür kostenlos wohnen und essen. Wir haben vor allem eine Veranda abgerissen, einen Zaun gebaut, Zäune repariert, etwas im Haushalt mitgeholfen, etc. An einem Tag waren wir mit Ian und seinem „mate“ aufm Meer fischen. An einem anderen Tag haben die beiden eine „Haus-Party“ gemacht und wir haben bei den Vorbereitungen mitgeholfen. Ansonsten haben wir gechillt, Rugby im Fernsehen geschaut, typische neuseeländische Spezialitäten gegessen, … Die beiden waren echt super gastfreundlich und wir konnten die Zeit sehr genießen.

"Unsere" Farm

Beifang beim Fischen
Beifang beim Fischen


Mit Ian &Marcia

Vor unserem Weiterflug haben wir jetzt noch anderthalb Tage in Auckland verbracht und haben unseren Camper zurück gebracht. Wir waren außerdem bei der Abendveranstaltung der christlichen Shout-Konferenz der neuseeländischen Equippers Church. Es war echt cool mal wieder an einer so großen Konferenz dabei zu sein und super spannend (wenn auch teilweise für uns deutsche etwas befremdlich) zu erleben wie Neuseeländer Gottesdienst und vor allem Lobpreis feiern (im wahrsten Sinne des Wortes). In der neuseeländischen Kultur ist es grundsätzlich wichtig bei allem Spaß zu haben, zB auch beim Arbeiten, und zu feiern wann immer es was zu feiern gibt. So wird im Gottesdienst, vor allem im Lobpreis, Gott gefeiert – es wird getanzt und gejubelt und geklatscht. Da geht richtig die Party ab! =) 

SHOUT Konferenz 2015

Mittwoch, 1. Juli 2015

Neuseeland - Roadtrip - Fortsetzung

Mittlerweile haben wir nun schon einen Großteil der Nordinsel Neuseelands gesehen und bereist. Dieses Land ist einfach so grün und fruchtbar. Ganz besonders begeistert haben mich die schneebedeckten Vulkane des Tongariro National Parks... Sehr sehr beeindruckend und wunderschön!

Für unsere letzte Woche Neuseeland sind wir nun auf der kleinen Farm eines älteren Ehepaars und arbeiten hier ein paar Stunden am Tag für Unterkunft und Verpflegung. Ian und Marcia sind sehr sehr lieb und wir fühlen uns hier bereits nach einem Tag echt mega wohl. Es tut voll gut mal wieder in einem richtigen Bett zu schlafen, vielfältige Mahlzeiten zu genießen (nicht nur Nudeln mit Tomatensoße, obwohl die auch echt gut waren...), das Reisebudget etwas zu entlasten und endlich mal wieder anzupacken und wirklich was zu "machen". Dieses Arrangement haben wir über die Internetseite www.workaway.com organisiert, sehr empfehlenswertes Portal. Morgen geht es raus aufs Meer zum fischen... Wird sicher cool! =) 

Aber hier erstmal noch ein paar Bilder der Schönheit Neuseelands.

Tongariro National Park + Kiwischild=)
Mount Maunganui
Die heißen Quellen Roturuas
Tongariro National Park
Abendspaziergang